Pulgasari

Dass Kim Jong-il auch Filme produziert hat mag für einige eine Überraschung sein – Pulgasari ist der wohl bekannteste von ihnen. Der Monsterfilm aus dem Jahr 1985 erinnert an Godzilla und ist teilweise sehr einfach produziert und übertrieben kitschig – Trashliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Außerhalb Nord- und Südkoreas wurde der Film erst über ein Jahrzehnt nach der dortigen Veröffentlichung aufgeführt. Der Regisseur Shin Sang-ok ist eigentlich Südkoreaner, wurde aber auf Befehl von Kim Jong-il entführt. Seine Flucht zurück in die Heimat gelang ihm erst nach der Fertigstellung von Pulgasari. (Quelle: imdb)

Die Handlung des Films spielt im alten Korea. Gesandte des Königs wollen für den Krieg das gesamte Eisen des Dorfes zum Zwecke der Waffenherstellung einsammeln, wodurch den Bewohnern die Lebensgrundlage genommen würde. Inde und einige Mitstreiter wehren sich dagegen, werden jedoch in Gefangenschaft genommen. Unter den Gefangenen befindet sich auch der Schmid Takse, der kurz vor seinem Tod eine kleine Figur aus Reis formt: Pulgasari. Als sich seine Tochter versehentlich mit einer Nadel sticht und Blut auf die Figur tropft, erwacht diese zum Leben. Bald wird allen klar, dass sich Pulgasari von Eisen ernährt – ob ihnen Pulgasari damit allerdings zum Erfolg beim Kampf gegen den König verhelfen kann?

Fazit: Die Szenen sind teilweise so absurd schlecht, dass einen die Handlung von Pulgasari eher weniger mitreißt, sondern viel wahrscheinlicher zum Lachen anregt. Für Trashbegeisterte aber definitiv sehenswert! Den Trailer gibt’s auf YouTube.

 

 
1
I like!

Schreibe einen Kommentar