Crystal Castles (III)

Anfang November haben Crystal Castles ihr drittes Album, schlicht (III) genannt, veröffentlicht. Wie schon beim Vorgängeralbum, das klanglich eine andere Richtung als das erste Album eingeschlagen hat, erinnert auch das dritte Album nicht unbedingt an die vorhergehenden – der typische Sound ist bei den 12 Tracks aber trotzdem vorhanden. Generell finde ich, dass sich Crystal Castles beim dritten Album mit extremen Sounds eher zurückgehalten haben. Während »Doe Deer« vom zweiten oder »xxzxcuzx me« vom ersten Album vielen wohl eher als Kakophonie erscheinen dürfte, ist »Insulin« schon weitaus bekömmlicher – die Musik ist vermutlich dennoch nicht ganz massentauglich.

Mit dem energischen »Plague« legen Crystal Castles gleich zu Beginn des Albums richtig los. »Affection« wirkt sehr neu und erfrischend – der Song erinnert recht wenig an die alten Lieder. Wie oben schon erwähnt ist »Insulin« eher empfehlenswert für solche, die es gerne ein bisschen außergewöhnlich haben. Der quietschig-verzerrte Gesang im Hintergrund von »Kerosene« lässt an »Vietnam« vom zweiten Album erinnern. »Sad Eyes« ist für mich der radiotauglichste Song von (III) und dürfte deshalb wohl schnell viele Fans finden. Entfernt an »Courtship Dating« vom ersten Album erinnert mich »Pale Flesh«, vermutlich wegen der genialen Glitch-Melodie im Hintergrund. Fazit: Crystal Castles schaffen es auch diesmal wieder ihren eigenen Stil auf geniale Weise neu zu erfinden. Unbedingt reinhören!

Das Album auf Spotify:

Alternativ ist das Album auch auf Xbox Music verfügbar.

 

 
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